Ratgeber Kopfschuppen
Informationen für Betroffene und AngehörigeLinks zu Kopfschuppen
Deutsche Dermatologische Gesellschaft
www.derma.de
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
www.daab.de
Psoriasis-Netz
www.psoriasis-netz.de
Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV)
www.oegdv.at
Zur Vorbeugung gegen Schuppen sollte man regelmäßig eine schonende Haarpflege durchführen. Alle Rückstände von Shampoos und anderen Haarpflegemitteln sollte man gründlich auswaschen. Spülungen mit verdünntem Apfelessig machen das wiederholte Auftreten von Kopfschuppen unwahrscheinlicher. Die Ernährung ist von Bedeutung für die Vermeidung von Kopfschuppen. Man sollte viel Vitamin A, E und B zu sich nehmen, ebenso Zink. Genussmittel, Kaffee, Weißmehl und Zucker sind eher ungünstig. Sparsam verwenden sollte man Haarschaum, alkoholische Tinkturen und Haarspray. Das Wetter hat einen Einfluss auf die Erkrankung. Die Luft am Meer tut bei Kopfschuppen gut, ein feuchtes Klima kann fettige Kopfschuppen fördern. Zu trockenen Schuppen kommt es besonders oft im Winter.
Bei manchen Betroffenen werden die Kopfschuppen zur Last, vor allem, wenn sie deutlich zu sehen sind. Grund für die Entstehung von Kopfschuppen ist eine gestörte Bildung und Abstoßung von Hautzellen. Meist ist die Bildung der Hautzellen beschleunigt, ebenso der Zyklus, in dem die Regeneration der Haut stattfindet. In den meisten Fällen ist entweder eine trockene Haut ursächlich für die Kopfschuppen (trockene Kopfschuppen), oder eine fettige Kopfhaut (fettige Kopfschuppen). Bestimmte Hautpilze können sich bei fettiger Haut sehr gut vermehren, da sie sich von dem Talg ernähren. Shampoos und andere Haarpflegeprodukte, die die Haut austrocknen oder reizen, können ebenso die Ursache für die Entstehung von Kopfschuppen sein. Darüber hinaus gibt es Hauterkrankungen, die Kopfschuppen auslösen können.
Zunächst sollte ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) erfolgen. Der Patient wird also nach Vorerkrankungen gefragt, etwaigen Schwangerschaften, dem familiären und sozialen Umfeld. Bestimmte Lebensmittel, Shampoos und Produkte zur Haarpflege können Allergene enthalten. Im Rahmen der klinischen Untersuchung kann sich der Arzt die betroffenen Stellen auf der Kopfhaut genau anschauen. Wichtig ist nicht nur das Aussehen der Schuppen, sondern auch etwaige Rötungen, Schwellungen, Juckreiz etc. Mithilfe der Labordiagnostik werden Blutproben untersucht. Auch kann man Gewebeproben entnehmen, die dann im Labor untersucht werden. Krankheitserreger wie Pilze lassen sich unter dem Mikroskop erkennen. Der Patient sollte davon berichten, wenn er in letzter Zeit Stress ausgesetzt war.